14. November 2011

Neues von der Steinplatte

Das hervorragende Herbstwetter wird offenbar optimal genützt. So konnte Manuel "Herkules" Schweinberger am vergangenen Wochenende gleich zwei 8bs am St. Johanner Palven einheimsen. Für Freilos brauchter er nur wenige Versuche, der immer beliebter werdende Sleepwalker widersetzte sich auch nicht viel länger. Freilos war ein altes Projekt von Roman Kernmair, das  2009 von Markus Bendler erstbegangen wurde. Manuel dürfte die erste oder zumindest eine der ersten Wiederholungen haben. Ansonsten: Simon Berger scheiterte nur ganz knapp am Sleepwalker, onsightete die Rantanplan 7c, die auch die "vafluacht schene und storke Judith" (Zitat anonymer St. Johanner) rotpunkt absolvieren konnte.

Manuel  Schweinberger

12. November 2011

Sleepwalker

Motivationmeister, Anfeuerungsmaschine, Mützenkaiser und Kappenstricker Hannes Gasteiger aus Kitzbühel (siehe: ovisheadwear.com) konnte lezte Woche mit dem Sleepwalker 8b seine bisher schwerste Route klettern. Die Kingline befindet sich am St. Johanner Palven auf der Steinplatte. Nach dieser Glanzleistung holte er sich  mit der Rantanplan noch eine 7b+/c onsight. Starke Vorstellung! Gratulation!!!
Perfekte Granitkletterei! Perfekter Grip! Perfektes Stirnband!

9. November 2011

David Lama wiederholt Donnervogel und Stoamandl auf der Loferer Alm


Zusammen mit Peter Ortner stehe ich unter der stark überhängenden Sonnwand bei Lofer. Eigentlich wollten wir heute die Route Donnervogel versuchen, aber das Stoamandl, die Route 50m weiter links, reizt uns jetzt viel mehr. Wir ändern unseren Plan und ich steige in die erste Seillänge des Stoamandl ein.
Ich bin etwas verunsichert... Die erste Länge ist mit 8b bewertet. Als ich vor zwei Wochen das erste Mal nach meiner Indien-Expedition wieder klettern war, konnte ich keine 7b klettern, aber ich scheine wieder etwas besser in Form zu sein. Ich rette mich von einem Rastplatz zum Nächsten und klettere die Länge onsight.


In der nächsten Seillänge rutscht mir beim ersten Zug der Fuß weg und ich stürze in den Stand. Ich ziehe mich wieder hoch zu Peter und klettere die Länge dann gleich durch. Sie ist wohl eher 7c+, als 8a+. Der Rest der Route ist dann nicht mehr schwer und ich steige alle Längen ohne Probleme durch.
Das Stoamandl ist eine geniale Route. Die erste Seillänge ist komplett mit  Bohrhaken eingerichtet und ein extremer Ausdauertest, währenddessen man in der zweiten Länge einige Sicherungen selbst legen muss und die Kletterei eher technisch anspruchsvoll ist. Die restlichen Längen sind dann relativ unspektakulär, aber trotzdem schön.


Zwei Tage später stehe ich wieder unter der Sonnwand. Dieses Mal bin ich mit Reini Scherer unterwegs und dieses Mal bleiben wir unserem Plan, die Donnervogel zu klettern, treu.
Die ersten zwei Längen sind nicht besonders schwer aber extrem schön zu klettern. Der Fels ist bombenfest und eignet sich perfekt zum Absichern mit Friends und Keilen. Danach wird der Fels etwas splittrig. Die vierte Seillänge ist die Schlüssellänge. Sie wurde, gleich wie die vom Stoamandl, mit 8b bewertet. Vom Stil ist sie aber ganz anders. Die Wand ist nur leicht überhängend. Zuerst quert man einen Riss 15m nach rechts. Dann kommt ein schwerer Boulder auf kleinen Griffen und Tritten und dann nochmal ein rund 10m langer Riss.
Ich brauche mehrere Versuche bis ich die Einzelzüge sicher klettern kann. Im zweiten Versuch vom Stand steige ich dann aber durch. Für die fünfte Länge brauche ich auch einen zweiten Versuch, aber wenn man einmal weiß, wie die Züge gehen ist die Länge wahrscheinlich nicht schwerer als 8a (Bewertungsvorschlag Huber/Unterwurzacher 8a+). Die letzte Seillänge, ein überhängender Handriss, ist ohne Tapehandschuhe nicht zu empfehlen und mit der richtigen Technik sicher nicht schwerer als 7c+ (Bewertungsvorschlag Huber/Unterwurzacher 8a).
Soweit ich weiß, ist mir mit den zwei Begehungen auch jeweils die erste Rotpunkt-Wiederholung gelungen und ich kann nur empfehlen die Schönwettertage diesen Herbst auszunutzen und die Routen einmal zu klettern! Text: David Lama. Fotos: Ortner und Scherer.

Topo von Guido und Alex



8. November 2011

Puffpapi

Bruno in Geschäftskleidung
Der Blick ins unübesehbare Schaufenster

Wörgler Laufhausbetreiber Bruno Vacka (Fährt man nächstens von Osten auf der B 171 ins Wörgler Zentrum,  so springen einem unvermeidlich die nackten Oberkörper aus dem Schaufenster ins Auge...grausig dieses Tollhaus, das wohl aus steuerlichen Gründen als Kletterhalle getarnt wurde... ) konnte kürzlich die "Bauernsau" 8c in Achleiten wiederholen. Ginge es nach uns (wir berichteten), hätte er diese Aufgabe schon letztes Jahr erledigen sollen. Wegen dieser Nachlässigkeit gibt es auch kein Lob! Schämenn soll er sich für die unlauteren Geschäfte in Wörgl und wegen des versäumten Routen-Abgabetermins!



Der neue FKK-Außenbereich der Kletterhalle Wörgl


 
Auch im Winter beheizt: der großzügig angelegte  Outdoorbereich

7. November 2011

Partnerbörse

Schwendter Dame sucht ambitionierten Kletterpartner für großzügige Alpintouren bis zum sechsten Grad. Camalots und andere Klemmgeräte vorhanden. Bei Interesse melde dich unter gwagteam@gmx.net. 

Über mich

GWAG Climbing Team Schwendt. Verantwortlich für die Inhalte: GWAG Climbing Team Schwendt. Klettern, Tirol, Unterland, Österreich. Climbing, Tyrol, Austria.

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